Isabella Schicktanz
Tanzt der Körper, gerät die Seele in Bewegung

Unsere Pferde Lucky und Pilgrim (Prim)

Mein Mann Jan und ich sind in der glücklichen Lage, die besten zwei Pferde auf der Welt beherbergen zu können.

Lucky ist unser Senior, ein 25 jähriger Traberwallach mit wunderschönem goldenen Fell (Goldfuchs).
Mein Mann Jan hat Lucky als Schulpferd gekauft. Damals war er kaum reitbar, da er direkt von der Rennbahn kam und nur lief (und lief und lief). Aber der Funke ist übergesprungen und mit viel Geduld und Fleißarbeit wurde er der perfekte Partner und ein Seelenpferd für meinen Mann.

2014 wurde bei Lucky Cushing festgestellt (ECS, glücklicherweise ohne EMS), so dass er sein Leben lang Medikamente nehmen muss und ernährungsbedingte Anpassungen vorgenommen werden müssen, damit es ihm lange gut geht.

Zusätzlich haben sich im letzten Jahr Verklebungen der Sehenscheide am rechten Hinterbein eingestellt, die wir mit hochenergetischen Laserbehandlungen versuchten, zu verbessern (zusätzlich ein permanenter orthopädischer Hufbeschlag), gefolgt und begleitet von Physiotherapie. Er ist im Sommer in Rente gegangen und wir hoffen, noch viele Jahre mit ihm verbringen zu können.


Pilgrim (Prim) ist mein junger und sehr wilder Trakehnerwallach. Ich habe ihn mit sechs Jahren als Hengst gekauft (worauf ich mich da nur eingelassen habe) und er ist nun als Wallach noch sehr hengstig - das wird auch so bleiben (seufz).

Als er zu uns kam, war er noch nicht wirklich gut erzogen (dies hat Lucky gleich mal in die Hand genommen). Wie so oft wurde er als (Zucht-)Hengst nicht mit anderen Pferden in einer Gruppe gehalten, so dass es ihm an Sozialkontakten und der notwendigen Erziehung fehlte.

Dazu kam, dass mein kleiner Prim als Hengstjährling einen schweren Weideunfall hatte. Er hat sich einen Halswirbel gebrochen, dabei den Spinalkanal eingeklemmt und dadurch eine partielle Lähmung der rechten Hinterhand. Er ist also seitdem etwas gehandicapt, was uns aber nicht weiter stört, nur eben regelmäßiges Training und spezielle Anwendungen mit der Physiotherapeutin erforderlich macht, damit die betroffenen Körperregionen gestärkt werden/bleiben, um das Handicap auszugleichen.

Er ist nach einem Jahr bei uns endlich angekommen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit und der Zugang zu seiner Seele und seinem Herzen lag und liegt in der gemeinsamen Bodenarbeit (Natural Horsemanship) - dies war ein langer Weg und wir befinden uns noch mittendrin. Ein Leben ohne unseren Frechdachs können wir uns gar nicht mehr vorstellen.


2018 hat er sich dann wieder beide Vorderbeine verletzt und wurde nach einem Klinikaufenthalt wieder langsam aufgebaut. Er hat in den darauf folgenden Monaten sooo viel zugenommen, dass er und ich (nur gemeinsam ;-)) auf Diät sind und das Training seeehr langsam wieder beginnen.

Zusätzlich haben wir uns eine BEMER-Decke angeschafft (eine Magnetfeldtherapie, deren Amplituden und Frequenzen variieren), die Prim und Lucky täglich ein bis zwei Male bekommen.

  • Prim mit der BEMER Decke
    Prim mit der BEMER Decke
  • Prim beim ersten Training nach einigen Monaten
    Prim beim ersten Training nach einigen Monaten
  • Prim beim ersten Training nach einigen Monaten
    Prim beim ersten Training nach einigen Monaten
  • Ich bin geschaffter als Prim
    Ich bin geschaffter als Prim
  • Prim beim ersten Training nach einigen Monaten
    Prim beim ersten Training nach einigen Monaten
  • Prim beim ersten Training nach einigen Monaten
    Prim beim ersten Training nach einigen Monaten


Lucky und Prim haben sehr viel Temperament und sie sprühen nur so vor Energie und Übermut (vor allem, wenn es kalt  ist, die ersten Sonnenstrahlen herauskommen, es in die Natur geht usw., wenn ich es mir recht überlege, eigentlich dauernd...).

Sie sind ein Herz und eine Seele und wir sind überglücklich, dass die beiden sich trotz des Altersunterschieds so super verstehen.


Mein Partner und ich haben unsere Pferde direkt bei uns am Haus stehen und die Möglichkeit, täglich auszureiten, weil nur einige Meter von unserem Zuhause ein Wald beginnt.